Sechs Wochen in Carlsbad, Kalifornien
21.02.2008 – 06.04.2008

Sonnige Grüße aus Kalifornien senden wir euch. Es ist Mittag, Nina schläft, die Sonne scheint, es ist ca. 20 Grad warm, Martin war gerade im Pool schwimmen und nachher fahren wir an den Pazifik. So siehts aus. Schöne Grüße und bis bald .....

Nee so schnell geht das nicht. :o)
So die erste Woche hier ist um. Gestern haben wir mal ne Art Systemcheck gemacht und festgestellt, dass alles ziemlich normal hier ist. Abgesehen davon, dass die hier anders sprechen, viiiel größere Autos fahren, überall Einkaufscenter sind, es schwierig ist vernünftiges Brot zu bekommen (wir haben jetzt aber einen Laden in ca. 3 km Entfernung gefunden), die Menschen sehr freundlich sind, die Maschinen in unserer Wohnung recht laut sind (Trockner, Waschmaschine, Kühlschrank, Heizung), es ziemlich leckere Muffins gibt (ganz klanschig und schwer und mit Blaubeeren), und auf allen Lebensmitteln und Getränken drauf steht wie viel Fett enthalten und welche Vitamine nicht drin sind. Also es lässt sich aushalten.
Martin arbeitet fleißig jeden Tag und macht gerade ne Art Durchlauf in der Firma. Der Arbeitsweg ist recht kurz, er könnte theoretisch mit dem Fahrrad fahren. Es gibt sogar eine Fahradspur hier. Mit Fußwegen sieht es dagegen etwas spärlicher aus. Diese Erfahrung hab ich am Freitag gemacht. Nina und ich sind mit dem Bus ans Meer gefahren, dort ne Runde spazieren gewesen und dann wieder zurück gelaufen. Waren mal eben 1 Stunde straffer Fußmarsch und das zum Teil über die Fahrradspur. Die Autofahrer haben ganz schön verdattert geguckt. Naja und wenn Martin auf Arbeit erzählt, dass ich da oder dorthin gelaufen bin, dann wundern sich die Leute nur so: waaaas soooo weit? Ach ja und den Bus haben sie auch schon mal gesehen. Echt lustig. Der Busfahrer hat mich auch gleich eingewiesen, weil ich sagte dass ich das erste Mal mit dem Bus fahre. Er dachte sicher, das erste Mal in meinem Leben und erklärte mir, dass es besser ist zu sitzen, weil man da nicht so leicht umfallen kann. Aber freundlich und hilfsbereit die Amerikaner, keine Frage. Tja und sonst? Katja du hattest recht mit deinem Ausspruch. Wir müssen uns irgendwie die Zeit vertreiben. Schöne Plätze zum spazieren gehen gibt es hier nicht in Laufentfernung. Da sind wir durch Dresden und den schönen Elberadweg echt verwöhnt. Hier kann ich mal die Straße hoch und runter rennen, über den Parkplatz vom Einkaufscenter oder durch die nächste Wohnsiedlung. Aber da darf ich auch nicht zu lange bleiben, sonst werd ich noch verdächtigt, was ich da mache. Spaziergänger sind hier eben selten und erste recht wenn man mit Tragetuch unterwegs ist. Gestern jedenfalls waren wir im Botanischen Garten, war echt schick und schön zu laufen. Leider war es etwas frisch (das Wetter ist etwas unbeständig, aber ich will mich nicht beschweren wenn ich die Voraussagen für Dresden lese...). Und evtl. fahren wir mal in den Zoo von San Diego. Da war ich vor ... ähm ... 10 Jahren! schon mal. Und da fand ich ihn schön. Na mal sehen. Tja also wirds dann eher spärlich Mails von mir geben - so aufregend isses dann doch nicht ;o)

Lasst es euch gut gehen, liebe Grüße von uns Dreien und bis bald.


im Flugzeug


aufm Flughafen in Los Angeles, Nina schläft


die Mädels ruhen sich aus


Brucki unterwegs


unser Häusl


der erste Burgerladen